Publikationen

Veröffentlichungen in Fachzeitschriften

Der Amphibienschutz an der "Deutschen Alpenstraße" B305 in Bayern

Dipl.-Biol. Ilse Englmaier, aus "Verbreitung, Biologie und Schutz der Erdkröte - mit besonderer Berücksichtigung des Amphibienschutzes an Straßen" - Mertensiella 24, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT):

"Die Bundesstraße B 305 bildet zwischen Reit im Winkel und Berchtesgaden einen über 50 km langen Abschnitt der Deutschen Alpenstraße und passiert dabei mehrere größere Alpenseen wie das Dreiseengebiet nördlich der Winkelmoosalm, den Froschsee zwischen Ruhpolding und Inzell sowie den Taubensee westlich von Berchtesgaden. An diesen Gewässern sind seit Jahrzehnten regelmäßige Wanderungen von Amphibien über die Bundesstraße bekannt. Seit dem Ausbau der Bundesstraße kommt es alljährlich zu Massentötungen an den weitgehend ungeschützten Querungsstellen. ..."

zur pdf-Datei: DGHT Tagungsband24 - Amphibienschutz an der B305

Die Reptilien in mehreren Naturräumen Südostbayerns

Dr. Andreas Zahn und Dipl.-Biol. Ilse Englmaier, aus "Zeitschrift für Feldherpetologie" Ausgabe März 2006:

"Im Sommer 2003 wurde die Häufigkeit von Schlingnatter, Ringelnatter, Zauneidechse, Waldeidechse, Blindschleiche in fünf Naturräumen Südostbayerns untersucht. Bei allen Arten unterschied sich die Bestandssituation in den einzelnen Naturräumen erheblich.

Im Vergleich zur aktuellen Einstufung in der Roten Liste bedrohter Tierarten Bayerns muss im Untersuchungsgebiet bei Schlingnatter, Waldeidechse und Zauneidechse von einem höheren Gefährdungsgrad ausgegangen werden. ..."

zur pdf-Datei: Die Reptilien in mehreren Naturräumen Südostbayern

Zum sympatrischen Vorkommen von Springfrosch (Rana dalmatina) und Grasfrosch (Rana temporaria) in Oberbayern (Landkreis Mühldorf)

Dr. Andreas Zahn und Dipl.-Biol. Ilse Englmaier, aus "Zeitschrift für Feldherpetologie" Ausgabe September 2005:

"In Bayern ist der Springfrosch ungleichmäßig und lückenhaft verbreitet, wobei die größten Vorkommen im Alpenvorland zu finden sind (KUHN et al. 1997). ... Um die Bestandssituation der beiden Arten besser einschätzen zu können, wurden zum Vergleich aktuelle Daten aus einem der Verbreitungszentren des Springfrosches in Bayern, den Salzachauen, herangezogen. ..."

zur pdf-Datei: Springfrosch und Grasfrosch in Oberbayern

Zur Situation des Feuersalamanders (Salamandra salamandra) in Südostbayern

Dr. Andreas Zahn und Dipl.-Biol. Ilse Englmaier, aus "Zeitschrift für Feldherpetologie" Ausgabe September 2005:

"Untersucht wurde das Vorkommen des Feuersalamanders in fünf Naturräumen Südostbayerns. Im Unteren Inntal war die Vorkommenshäufigkeit am höchsten. In anderen Naturräumen ist die derzeitige Verbreitungssituation vermutlich die Folge eines deutlichen Rückgangs der Art. ..."

zur pdf-Datei: Zur Situation des Feuersalamanders (Salamandra salamandra) in Südostbayern

Foto: Beate Rutkowski

FOOD AVAILABILITY FOR INSECTIVORES IN GRASSLANDS - ARTHROPOD ABUNDANCE IN PASTURES, MEADOWS AND FALLOW LAND

(Nahrungsangebot für Insektenfresser auf Grünlandflächen - Abundanz und Artenreichtum von Arthropoden auf Wiesen, Weiden und Brachen)

Dr. Andreas Zahn, Dipl.-Biol. Ilse Englmaier und Dipl.-Biol. Manfred Drobny, aus "Applied Ecology and Environmental Research" Ausgabe März 2010:

"Die Arthropodenfauna auf Brachen, Extensivweiden, Extensiv- und Intensivwiesen wird durch den Nutzungstyp beeinflusst. Die Artenvielfalt war auf Intensivwiesen am geringsten, während auf Weiden die höchsten Werte erreicht wurden. Die Individuendichten korrelierten positiv mit dem Blütenreichtum und der Vegetationshöhe. ..."

zur pdf-Datei: englische Originalversion ... und hier: zur pdf-Datei: nicht-veröffentlichte deutsche Übersetzung